Tulpen werden einfach immer einfacher.

Die Themen:

  • El Salvador kauft BTC
  • Square sponsert Lightning UX Entwickler
  • Voltage stellt Flow vor
  • Blockstream sponsert Minimint
  • Mastercard erlaubt Bitcoin-Zahlungen
  • Der erste Bitcoin-ETF startet
  • Australische Bank integriert Bitcoin
  • Aus unserem Netzwerk
  • Interessante Links

El Salvador kauft Bitcoin

Nachdem das mittelamerikanische Land Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel erklärt hat, erhöht die Regierung die von ihnen gehaltene Menge an Bitcoins. Am 28. Oktober tweete Präsident Nayib Bukele, dass das Land “den Dip gekauft” und somit weitere 420 Bitcoin für ungefähr $25 Millionen gekauft habe.

Insgesamt befinden sich nun 1120 BTC im Wert von rund $70M im Besitz von El Salvador. Der Kaufpreis der Coins ist nicht bekannt, dürfte sich aber deutlich unter dem aktuellen Kursniveau bewegen.

Nun wurde angekündigt, dass Autofahrer mit der regierungseigenen Chivo-Wallet beim Tanken $0,30 pro Gallone sparen können. Mit dieser Aktion versucht die Regierung, nach eigenen Aussagen, die jüngst stark gestiegenen Kosten für Benzin zu reduzieren.

Einen Teil der von El Salvador durch die Adoption von Bitcoin erwirtschafteten Gewinne soll außerdem in den Bau eines Tierkrankenhauses sowie in die Instandhaltung alter und Eröffnung neuer Schulen fließen.

Diesen Monat finden mit Adopting Bitcoin und LaBitConf gleich zwei internationale Bitcoin Konferenzen in El Salvador statt.

Square sponsert Lightning UX Entwickler

Square Crypto, der Bitcoin-Arm des Zahlungsdienstleisters Square, sponsert den Entwickler “Bosch”. Bosch fokussiert sich derzeit auf die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit des Lightning Netzwerks und ist an der Entwicklung von Zeus beteiligt.

Speziell soll der Grant dazu dienen, den Bitcoin Design Guide um eine mobile first, non-custodial Lightning Sektion zu erweitern. Der Bitcoin Design Guide dient Produktdesignern als Referenz für die Entwicklung von Bitcoin-Apps und enthält Design-Elemente, die die Benutzung von Bitcoin möglichst einfach machen sollen.

Voltage stellt Flow vor

Der Lightning-Node Provider Voltage hat diese Woche sein neues Produkt vorgestellt. Dabei handelt es sich um den “Flow”-Service, der es einfacher machen soll, Inbound-Liquidität aus dem Lightning Pool zu kaufen. Mithilfe von Flow benötigt ein Nutzer keinen eigenen Pool-Account mehr, sondern kann direkt über eine Zahlung an Voltage einen Channel auf dem Liquiditätsmarkt kaufen.

Aktuell beschränkt sich das Service-Angebot noch auf Voltage-Kunden, in Zukunft soll das Ganze jedoch per API und Dashboard auch weiteren Kunden zur Verfügung stehen.

Ob sich in Zukunft der zentralisiertere Ansatz von Lightning Labs Pool oder die Protokoll-eigenen “Liquidity Offers” von C-Lightning durchsetzen werden, wird sich zeigen müssen.

Blockstream sponsert Minimint

Das Kanadische Bitcoin-Unternehmen Blockstream unterstützt die Entwicklung von Minimint. Bei Minimint handelt es sich um eine Entwicklung der sogenannten “Federated Mints”. Ein Konzept, dass es, vereinfacht gesagt, ermöglicht eine Layer-2 Bank auf Bitcoin umzusetzen.

Bei Fedimints wird ein MultiSig-Wallet erstellst, auf das nur ein bestimmter Kreis von Nutzern, die Föderation, Zugriff hat. Gleichzeitig kann die Föderation Token an Nutzer ausgeben, die diese dann untereinander verschicken können. Dank blinder Signaturen ist es für die Föderation allerdings nicht möglich, nachzuvollziehen, wer diese Tokens hält oder wie sie versendet werden. Mithilfe von Lightning können diese Transaktionen auch außerhalb der Mint stattfinden, solange die Mint selbst Teil des Lightning-Netzwerks ist.

Da das Modell custodial ist, die Nutzer also nicht ihre eigenen Schlüssel halten, eignet es sich nur für bestimmte Anwendungsfälle: Beispielsweise für eine Umsetzung eines custodial Lightning Wallets, dass die Privatsphäre seiner Nutzer schützen möchte.

Das Konzept der Chaumian Mints ist eines der ältesten Elektronischen-Cash-Konzepte und fand bereits vor Bitcoin Anwendung. Allerdings zeigte sich schnell die Schwachstelle eines solchen Systems: Den einzelnen Fehlerpunkt. Mithilfe von Bitcoins Multi-Signature-Wallets ist es nun möglich, solch eine Mint als zensurresistentes System ohne einzelnen Fehlerpunkt zu gestalten.

Mastercard erlaubt Bitcoin-Zahlungen

Durch eine Zusammenarbeit mit dem Wallet- und Exchange-Provider Bakkt plant MasterCard in Zukunft seinen Kunden das Akzeptieren von Bitcoin zu ermöglichen. Banken, FinTechs und Händler würden durch die Integration die Möglichkeit erhalten, Bitcoin zu handeln und zu halten.

Allerdings müssen sich interessierte Händler zuvor für den Service registrieren, so dass nicht einfach an jedem Payment-Terminal mit Bitcoin gezahlt werden kann.

Laut Mastercards stellvertretendem Vize-Präsidenten für Digitale Partnerschaften Sherri Hammond geschah die Partnerschaft auf ausdrücklichen Wunsch der Kunden, die auf eine Integration von Bitcoin-Zahlungen gedrängt hatten.

Der erste Bitcoin ETF startet

Nach Jahren der Verhandlung war es nun endlich soweit: Der erste Bitcoin ETF wurde an einer Börse gehandelt. Mit dem ProShares Bitcoin Strategy ETF startete der Handel direkt mit einem Rekordhandelsvolumen: Mit über einer Milliarde Dollar Handelsvolumen handelt es sich um den zweitgrößten ersten Handelstag eines ETFs.

Beim ProShares ETF handelt es sich um einen Futures-ETF. Das bedeutet, dass der Fond, anders als ein Spot-ETF, selbst keine Bitcoin hält, sondern Preis-Exposure über Future-Kontrakte erreicht. Grund dafür seien Bedenken der SEC, da Bitcoin auch auf nicht von der CFTC regulierten Börsen gehandelt werden würde.

Mit weiteren ETFs von VanEck und Valkyrie gibt es nun mehrere Möglichkeiten, an der Börse in Bitcoin ETFs zu investieren.

Australische Bank integriert Bitcoin

Die Australische “Commonwealth Bank” plant einem Bericht zufolge ihren Kunden ab nächstem Jahr Bitcoin-Services anzubieten. Damit wäre die CBA die erste Australische Bank mit Bitcoin-Integration. Zusammen mit Gemini und Chainanalysis soll die Integration in die App der Bank umgesetzt werden. Die Commenwealth Bank hat derzeit rund 6,5M Kunden.

Im Bericht wird nur der Handel mit Bitcoin angekündigt, nicht aber eine Ein- bzw. Auszahlungsfunktion. In diesem Fall wäre es interessant zu wissen, wieso ausgerechnet mit Chainalysis zusammengearbeitet wird, die sich auf die Onchain-Überwachung von Zahlungen spezialisieren.

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