Alle sind verrückt nach Tulpen. Du auch?

Dem Leser Páulir Peterson könnt ihr hier etwas spenden.

Themen:

  • Specter Desktop mit Virus?
  • Strike sponsort Bitcoin-Developer
  • Die Bitcoin-Hashrate fällt
  • Strike kündigt Börse an
  • Coinbase Germany erhält Lizenz
  • Bisq 1.7
  • Flitz
  • Holländischer Fußballclub zahlt Gehälter in Bitcoin
  • Aus unserem Netzwerk
  • Interessante Links

Specter Desktop mit Virus?

Am Freitag morgen tweetete k9ert von Specter, dass die einen Tag zuvor veröffentlichte Binary der neuen Specter Desktop Version wohl einen Trojaner enthalte. Laut k9ert wurde die Binary auf einem Windows-Computer kompiliert, der nicht exklusiv zu diesem Zweck benutzt würde und auf den unter anderem seine Kinder Zugriff hätten.

Im Laufe des Tages stellte sich jedoch heraus, dass es sich um Fehlalarm handelte. Zusammen mit dem Ledger Security Team gab Specter Entwarnung und bestätigte, dass es sich um einen False-Positiv handelte.

Dieser Vorfall ist ein gutes Beispiel dafür, wieso es wichtig ist, seine eigene Software zu kompilieren. Nutzt man vorkompilierte Binaries, ist man auf die Sicherheit der veröffentlichendem Person angewiesen.

Strike sponsort Bitcoin-Developer

Die Lightning-Zahlungsapp Strike hat ihr erstes Sponsoring eines Bitcoin-Developers angekündigt. Jonatack, ein Bitcoin-Core-Developer, erhält $100,000 um sich auf seine Arbeit zu konzentrieren. Strike kündigte an, dass dies der erste von vielen Grants sei.

Jonatack wird außerdem von Square, Moneyball und Miles Suter finanziell unterstützt.

Die Bitcoin-Hashrate fällt

Durch das Mining-Verbot der chinesischen Regierung wurde ein großer Teil der Bitcoin Hashrate abgeschaltet. Betrug die Hashrate auf ihrem Allzeithoch noch etwa 160 Exahashes pro Sekunde, liegt sie derzeit bei nur noch rund 92.

Durch diesen Einbruch der Hashrate kam es dazu, dass Blöcke deutlich langsamer gefunden wurden, als die angestrebten 10min. Ein Block ließ ganze 150min auf sich warten. Ein Umstand, der vielen Leuten Sorge bereitete. Erste Stimmen befürchteten sogar einen Rollback-Angriff. Kurz nachdem der Block gefunden wurde, wurden mehrere Blöcke innerhalb der nächsten halben Stunde gefunden, weshalb das Szenario eines Angriffes ausgeschlossen werden konnte.

Heute morgen passte sich die Mining-Difficulty um rund -28% an. Eine der größten Anpassungen in der Geschichte des Bitcoin-Minings. Dies hat zur Folge, dass Blöcke nun wieder im Durchschnitt alle 10min gefunden werden und Miner damit rund 30% mehr Gewinn erwirtschaften.

Strike kündigt Börse an

Jack Mallers kündigte diese Woche in einem Blogpost an, es Strike-Kunden zukünftig ermöglichen zu wollen, Bitcoin innerhalb der Strike-App zu handeln.

Ähnlich wie der Bezahlfunktion von Strike würden hierbei kaum bis gar keine Gebühren anfallen. Mallers prangert an, dass hohe Handelsgebühren auf Börsen direkt Shitcoins subventionierten. Anfangs liegen die Handelsgebühren bei Strike bei 0,3% , mit steigendem Handelsvolumen sollen sie auf null sinken.

Aktuell handelt es sich beim “Bitcoin Tab”, ähnlich wie bei “Strike Global”, noch um eine Warteliste. Wann das Produkt in Europa verfügbar ist, ist unklar. Mallers bestätigte mehrfach, dass die App noch dieses Jahr in Europa starten soll.

Coinbase Germany erhält Lizenz

Nachdem der Bundestag im November 2019 das Gesetz zur Verwahrung von Bitcoin verabschiedet hat, wurde Coinbase Germany nun von der BaFin als erstes eine Lizenz für das Verwahrgeschäft erteilt.

Verwahrer von Bitcoin mussten sich bis spätestens November 2020 um solch eine Lizenz bewerben. Coinbase dürfte die erste von vielen Firmen sein, die in den nächsten Monaten solch eine Lizenz erhält.

Bisq 1.7

Die dezentrale Handelsplattform Bisq veröffentlichte diese Woche die neuste Version des Clients. Neben kleineren Bug-Fixes und UI-Änderungen enthält diese Version auch einen Fix für eine Schwachstelle, die unter Umständen zu verminderter Privatsphäre führen könnte.

Aus diesem Grund werden Bisq-Nutzer ab dieser Woche dazu gezwungen, den neuen Client zu verwenden. Die Schwachstelle soll diese Woche veröffentlicht werden.

Flitz

Diese Woche startete der belgische Bitcoin-Dienst Flitz. Ähnlich wie bei seiner Konkurrenz, können Kunden der App per SEPA-Zahlung Bitcoin kaufen. Der Unterschied zu anderen Dollar-Cost-Averaging Apps liegt darin, dass Benutzer von Flitz ihre Satoshis ausschließlich über Lightning auszahlen können. Damit ist die App aktuell die einzige mit Lightning-Integration.

Mit 1,5% befinden sich die Gebühren auf dem Niveau von Pocket und Bittr.

Holländischer Fußballclub zahlt Gehälter in Bitcoin

Der Holländische Fußballclub AZ Alkmaar entschließt sich in Kooperation mit der Bitcoin Börse “Bitcoin Meester”, einen Teil seiner Spielergehälter in Bitcoin auszuzahlen. Ebenso wird das Sponsorengeld der Börse direkt in Bitcoin bezahlt und vom Fußballclub weiterhin gehalten.

Zu welchem Teil die Spielergehälter in Bitcoin gezahlt werden und wie hoch die Sponsoring-Summe ist, ist derzeit noch nicht bekannt.

Aus unserem Netzwerk

Interessante Links

Spende uns:

Wenn dir dieser oder einer unserer anderen Beiträge gefallen hat, würden wir uns über eine kleine Spende freuen:

Schreibe einen Kommentar