In der heutigen Ausgabe des Tulpenkuriers gibt es eine ganze Menge Bitcoin-News. Obwohl in letzter Zeit weniger Unternehmen Bitcoin direkt gekauft haben, reißt das institutionelle Interesse nicht ab.

Die Themen der Woche:

  • CME startet “Micro Bitcoin”-Futures
  • Trade Republic startet Bitcoin-Handel
  • DCG kauft $500M GBTC
  • Ebay erwägt Bitcoin-Zahlungen
  • Sotheby’s akzeptiert Bitcoin für Banksy-Werk
  • Bittr ist zurück
  • Galaxy Digital kauft BitGo für $1.2Mrd
  • Aus unserem Netzwerk
  • Interessante Links

CME startet “Micro Bitcoin”-Futures

CME Micro Futures – via tradingview.com

Die Chicago Mercantile Exchange startete diese Woche ihre “Micro-Bitcoin”-Futures. Dabei handelt es sich um ein Derivat, das ein Zehntel eines Bitcoins abbildet. Bereits seit 2017 können Investoren der CME reguläre Bitcoin Futures handeln, jedoch nur in ganzen Bitcoin-Stückelungen. Ziel der kleineren Derivate ist, auch kleinere Investoren anzusprechen.

Am regulären Aktienmarkt können Derivate und Aktien nur in ganzen Stückzahlen gehandelt werden und nicht, wie Bitcoin direkt, in kleinere Untereinheiten geteilt werden.

Trade Republic startet Handel mit Bitcoin

Seit dieser Woche können Kunden des Neobrokers Trade Republic in Bitcoin investieren. Die Kunden erhalten aktuell noch nicht die Möglichkeit, die gekaufen Bitcoins auszuzahlen. Die Verwahrung der Bitcoin übernimmt BitGo.

Die Handelsgebühren liegen, wie bei Trade Republic üblich, bei 1€ pro Transaktion. Wir würden diese Option allerdings nur Leuten empfehlen, die es sich wirklich absolut nicht zutrauen, ihre eigenen Bitcoins zu verwahren. Denn die Vergangenheit zeigt: Bitcoins sollte man nie einer anderen Person anvertrauen. Der Handel ist bereits für viele Kunden möglich – die App onboarded Kunden erst nach und nach.

Digital Currency Group kauft $500M GBTC

Die Muttertochter des Grayscale Bitcoin Trusts hat angekündigt GBTC im Wert von weiteren $500M zu kaufen. Zuvor hatte DCG bereits $250M in den Trust investiert. Wann genau sie die Anteile kaufen werden, ist nicht bekannt.

Grund des Kaufes dürfte unter anderem der gefallene Preis von GBTC sein. Lag der GBTC-Preis in den letzten Jahren stehts 10-40% über dem Bitcoin-Preis, fiel er Anfang dieses Jahres erstmals ins Negative und liegt aktuell 12,48% unter dem Bitcoin Preis.

GBTC-Premium via ycharts.com

Insgesamt befinden sich aktuell 654,885 Bitcoin im Grayscale Trust. Damit sind sie der größte (öffentliche) Verwahrer von Bitcoin.

Ebay erwägt Bitcoin-Zahlungen

In einem Interview auf CNBC kündigte CEO Jamie Iannone an, dass Ebay sich mit Bitcoin-Zahlungen auseinandersetze.

Ob Ebay in der Zukunft Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert, wird sich zeigen müssen. Jamie Iannone machte keine feste Aussage zu konkreten Plänen.

Sothebys akzeptiert Bitcoin-Zahlungen

Anders als Ebay akzeptiert die Versteigerungsplatform Sotheby’s bereits Zahlungen in Bitcoin. Möglich wird dies über eine Partnerschaft mit Coinbase. Erstmals soll die Bezahlmöglichkeit in einer Versteigerung des Banksy-Kunstwerks “Love is in The Air.” zum Einsatz kommen.

“Welch bessere Kombination gäbe es für die Einführung von Kryptozahlungen als ein ikonisches Banksy-Gemälde?”

Sotheby’s CEO Charles Stewart

Sotheby’s hatte erst im März durch die Versteigerung des Beeple NFTs, im Wert von $70M, für Aufmerksamkeit gesorgt.

Bittr ist zurück!

Der Bitcoin-Service Bittr geht wieder an den Start. Nachdem die Plattform letztes Jahr aufgrund von neuen KYC-Richtlinien in den Niederlanden schließen musste, wagen die Gründer einen Neustart in der Schweiz.

via getbittr.com

Bittr ist, ähnlich wie Relai und Pocket, ein DCA-Service zum Bitcoin kaufen. Bittr bietet dabei besonders günstige Konditionen und minimale KYC-Anforderung an. Bis zu 900€ am Tag können gekauft werden, ohne einen Personalausweis vorzulegen. Komplett KYC-frei ist das ganze jedoch nicht, da Bittr Kundendaten über die SEPA-Überweisung erhält.

Die Gebühren von Bittr liegen mit 1,5% + Mining-Fee zwischen denen von Pocket und Relai.

Galaxy Digital kauft BitGo

Die Investmentfirma Galaxy Digital kauft den Bitcoin-Verwahrer BitGo. Insgesamt verwahrt BitGo im Namen ihrer Kunden rund $40Mrd in Assets. Das Unternehmen rund um Bitcoin Bullen Mike Novogratz zahlt $1.2Mrd für die Firma.

Novogratz möchte mit diesem Kauf institutionellen Investoren einen “One-Stop-Shop” für das Investment in Bitcoin bieten. Mehr als 400 Kunden vertrauen BitGo bereits ihre Bitcoins an.

Bitcoin für US-Banken

Das Fintech Unternehmen FIS kündigte diese Woche ein Produkt an, dass es amerikanischen Banken ermöglicht, ihren Kunden den einfachen Handel mit Bitcoin zu ermöglichen. Das Ganze geschieht in Zusammenarbeit mit der regulierten Bitcoin-Firma NYDIG.

Sobald das Produkt von einer Bank freigeschaltet wurde, können Kunden ihre Bitcoinguthaben neben ihrem normalen Bankkonto verwalten und einsehen.

Das Produkt beinhaltet u.A. eine nutzerfreundliche App-Schnittstelle, um mit Bitcoin zu handeln.

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