Schloss 1 – Social Media Privatsphäre-Einstellungen

Heute verschließen wir das erste und einfachste Türchen unseres Privatskalenders:

Falls ihr noch nicht dazu bereit seid, eure Facebook- und Instagram-Profile komplett zu löschen, solltet ihr diese zumindest einigermaßen privat verwenden. Eure Einstellungen sollten so gewählt werden, dass Fremde nicht an eure sensiblen Daten geraten.

Grundsätzlich ist zu empfehlen, euren echten Nachnamen aus diesen Profilen fern zu halten und entweder eine Abkürzung oder einen Fantasie-Nachnamen zu verwenden. Eure Freunde kennen euren richtigen Namen, wem hilft es also, euren echten Nachnamen zu verwenden?

Informationen wie Telefonnummer, E-Mail Adresse und Freundesliste einer privaten Person sollte in keinem Fall einsehbar sein.

Facebook

Die Social-Media Platform hat es in den letzten Jahren deutlich vereinfacht eure Privatsphäre-Einstellungen zu verändern. Zwar ändern diese Einstellungen nichts an den Daten die Facebook selber samemlt, doch für Außenstehende wird es schwerer an diese Daten zu gelangen. Ihr solltet also im Privatsphäre-Checkup einstellen, dass nur eure Kontakte bestimmte Daten, wie zum Beispiel eure Posts, sehen können.

Whatsapp

Auch bei Whatsapp solltet ihr die Privatsphäre- und Sicherheits-Einstellungen überarbeiten. Hierbei ist es wichtig, einzustellen, dass nur eure Kontakte euer Profilbild, Info, Status und Gruppen sehen können. Lesebestätigungen und “Zuletzt-Online” sollte deaktiviert bleiben. Als Sicherheitsmaßnahme empfehlen wir, Verifizierung in zwei Schritten zu aktivieren.

Instagram

Auch auf Instagram ist es wichtig die richtigen Einstellungen zu wählen. Seid ihr eine Privatperson, die Instagram in erster Linie nur für ihre Freunde nutzt, solltet ihr die Einstellung Privates Konto aktivieren. Damit müsst ihr jeden neuen Follower erst bestätigen, bevor er eure Fotos sehen kann. Des Weiteren empfehlen wir den Aktivitätsstatus zu deaktivieren, mit dem andere sehen können, wenn ihr online seid. Markierungen auf eure Follower zu beschränken ist außerdem eine gute Idee, um Spam-Markierungen zu vermeiden.


Generell solltet ihr im Internet immer so wenig Daten von euch preisgeben wie nur möglich. Damit habt ihr den Grundstein für eure Online-Privatsphäre gesetzt. In den nächsten 21 Tagen werden wir im Zuge unseres Privatsphäre-Adventskalenders täglich Tipps zum privaten Nutzen des Internets veröffentlichen und uns damit Schritt für Schritt unsere Privatsphäre im Internet zurück holen!

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